CAS Religious Care in Migration Contexts

Konzept und Thematik

Der CAS Religious Care im Migrationskontext vermittelt während 2 Semestern einerseits Grundlagen psychologisch fundierter Gesprächsführung und gibt andererseits einen vertieften Einblick in die politischen, rechtlichen und institutionellen Strukturen des Asylwesens in der Schweiz. Ein CAS-Abschluss in Religious Care im Migrationskontext qualifiziert unabhängig von der Religionszugehörigkeit der Teilnehmenden für eine religiöse Begleitungstätigkeit im Asylwesen. 

Trägerin dieses berufsbegleitenden Studiengangs ist die Theologische Fakultät der Universität Bern.

Ziele des Studiengangs

Die Teilnehmenden des CAS Religious Care im Migrationskontext werden zu einem reflektierten Umgang mit religiösen und kulturellen Fragen und Themenstellungen im Migrationskontext befähigt.

Der Studiengang ermöglicht eine breite Übersicht über aktuelle migrationspolitische Themen und die religionspsychologischen, interreligiös-seelsorglichen, ethischen und psychotherapeutischen Erkenntnisse über gelebte Religiosität im Migrationskontext. Er bietet eine Einführung in die psychologisch fundierte Gesprächsführung und in seelsorgliche Grundhaltungen und trägt so dazu bei, dass die Teilnehmenden ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen vertiefen und erweitern. 

Die Teilnehmenden:

  • sind in der Lage, ihren eigenen religiösen und kulturellen Hintergrund zu reflektieren,
  • überblicken den aktuellen Forschungsstand im Bereich interreligiöser Seelsorge,
  • verfügen über eine differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit von praktizierter Religiosität im Migrationskontext,
  • kennen die administrativen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Abläufe im Migrations- und Asylbereich,
  • besitzen die Fähigkeit zu systemisch adäquatem Handeln. 

Zielgruppe

Der Studiengang CAS RelC richtet sich an Angehörige verschiedener Religionsgemeinschaften, die mit religiösen Begleitungsaufgaben betraut sind oder werden und sich mit Theorie und Praxis religiöser Begleitung von Menschen im Migrationskontext beschäftigen wollen.

Insbesondere angesprochen sind Angehörige von Migrationsgemeinschaften in der Schweiz.