CAS Spiritual Care

Vielen lieben Dank für Ihr Interesse am trifakultären CAS Spiritual Care. 

Die Programmleitung des CAS Spiritual Care hat auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes in Bezug auf die gegenwärtige Pandemie nach intensiver Beratung und reiflicher Überlegung entschieden, keinen neuen Kurs zu starten, bis wir wieder die Sicherheit haben, nicht aufgrund des anhaltenden Gebots des physical distancing ins Netz ausweichen zu müssen, womit der Kurs nicht durchführbar wäre. Wir können uns eine sinnvolle Durchführung nur vorstellen, wenn wir wieder "normal" und analog zusammensein dürfen. Rein virtuell sehen wir uns nicht imstande, das CAS Spiritual Care anzubieten.

Wir hoffen sehr, dass Sie Verständnis für diesen Entscheid haben und dass wir uns baldmöglichst wieder bei Ihnen melden können, sobald erlösende Nachrichten hinsichtlich des Fundes eines Impfstoffes eine für unsere themenspezifischen Inhalte sinnvolle und angemessene gemeinschaftliche Lernatmosphäre wieder möglich machen.

Es grüsst Sie sehr freundlich namens der Programmleitung CAS Spiritual Care

Prof. Dr. Isabelle Noth, Präsidium CAS Spiritual Care, Univ. Bern

Konzept und Thematik

Dass Spiritualität eine wichtige Rolle im Umgang mit Sinnfragen und bei der Bewältigung existentieller Krisen und kritischer Lebensereignisse zukommt, wird durch eine Vielzahl empirischer Studien belegt und stösst heute allgemein auf Anerkennung. Der Studiengang CAS Spiritual Care richtet sich an Personen, die sich für die besondere Bedeutung von Spiritualität als Ressource der Lebensbewältigung interessieren und für praxisrelevante Ansätze, sie in die berufliche Tätigkeit zu integrieren.

Gemeinsame Trägerinnen dieses schweizweit einzigartigen trifakultären berufsbegleitenden Studiengangs sind die Medizinische Fakultät, die Phil.-hum. Fakultät und die Theologische Fakultät der Universität Bern.

Ziele des Studiengangs

Die Teilnehmenden des Studiengangs werden in die aktuellen medizinischen, entwicklungs- und religionspsychologischen, theologisch-seelsorglichen und psychotherapeutischen Erkenntnisse zur Relevanz von Spiritualität allgemein und insbesondere mit Blick auf ihr Potential bei der Bewältigung kritischer Lebensereignisse eingeführt. Sie erhalten die Gelegenheit, ihre entsprechenden Erfahrungen systematisch zu vertiefen und ihre Perspektiven zu erweitern. Der interdisziplinäre Austausch ist dabei grundlegend. Die sieben Module tragen dazu bei, reflektiert im Umgang mit spirituellen Fragen und Themenstellungen umzugehen und persönliche und professionelle Kompetenzen zu verstärken und zu erweitern:

  • Reflexion der eigenen Spiritualität, Biografie und Endlichkeit
  • Kenntnisse über verschiedene Spiritualitätsformen
  • Überblick über den aktuellen Forschungsstand im Bereich von Spiritualität und Gesundheit
  • Kriterien der Beurteilung gelebter Spiritualität und Religiosität als Ressourcen für persönliches Wachstum aus Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen
  • Kennenlernen verschiedener Möglichkeiten, Spiritualität als Ressource für die eigene berufliche Tätigkeit zu nutzen
  • Ethische Reflexion unterschiedlicher impliziter Menschenbilder und Werteorientierungen
  • Professionelle Umgangsweisen mit spirituell-religiösen Fragen angesichts kritischer Lebensereignisse und Krisen Fähigkeit zum interdisziplinären Austausch über Spiritualität  und Religiosität

Zielgruppe

 Der Studiengang richtet sich an Personen, die sich für die besondere Bedeutung von Spiritualität als Ressource der Lebensbewältigung interessieren und für praxisrelevante Ansätze, sie in die berufliche Tätigkeit zu integrieren. Angesprochen sind von daher primär Psychologen und Psychologinnen, Medizinerinnen und Mediziner, Seelsorgende, Pflegefachpersonen, Mitarbeitende in Beratungsstellen und weitere an einem professionellen Umgang mit spirituellen und religiösen Fragen und am interdisziplinären Austausch darüber Interessierte.