Aktuelles

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14.15 - max. 16 Uhr
mit Prof. Dr. phil. Pasqualina Perrig-Chiello und Dr. theol. Heinz Rüegger
Videokonferenz per Zoom.

Anmeldung bis 23. Okt. 2020 an:
Ass. Dr. Nikolett Móricz, nikolett.moricz@theol.unibe.ch

Der Abendvortrag findet am Mittwoch 30.9.2020, 18.15-19.45 im Raum 220 (im Hauptgebäude der Universität Bern) statt.

Obligatorische Anmeldung bis zum 23. September 2020 an severin.kueenzi@theol.unibe.ch.

Siegel des Göttlichen
Von der Theologie zur Anthropologie und zurück
Seal of the Divine
From Theology to Anthropology and Back
Bern, 30. Sept. – 2. Okt. 2020

Das Siegel: Die Doppelseitigkeit von Bildgeber und Bildempfänger, Form und Material, macht den Gedanken der Ebenbildlichkeit im Kontext der Unerkennbarkeit Gottes produktiv und zugleich rätselhaft. Ausgangspunkt unserer Fragestellung ist die prinzipielle Unerkennbarkeit Gottes, die in der jüdisch-christlichen Tradition fest verankert ist (Ex 33,20: «Du kannst mein Angesicht nicht schauen, denn kein Mensch bleibt am Leben, der mich schaut»; Jh 1,18: «Niemand hat Gott jemals gesehen»). Ebenso fest verankert ist die anthropologische Aussage, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde (Gen 1,26-27).

Im Rahmen einer apophatischen Anthropologie wollen wir gemeinsam untersuchen, wo und in welcher Weise es einen Weg von der Theologie zur Anthropologie und zurückgibt.

Dimensionen der Fragestellung:

  • Negative Theologie und Gottes Unerkennbarkeit
  • Der Mensch als Abbild des Abbildes
  • Christus Urbild des Menschen und Neuer Adam
  • Das Begehren in seiner Ambivalenz zwischen tierischem Trieb und göttlichem Antrieb
  • Tiefe und Abgrund als Bilder für Gott und den Menschen in ihrer Unergründbarkeit und Rätselhaftigkeit

Die Tagung will Brücken schlagen zwischen Ost und West, zwischen Geschichte und Gegenwart: jüdische, pagan-religiöse, neutestamentliche und frühchristliche Schriften sollen ins Gespräch gebracht werden mit Positionen gegenwärtiger systematischer Theologie.

Obligatorische Anmeldung für die ganze Tagung oder für einzelne Tage bis zum 23. September 2020 an severin.kueenzi@theol.unibe.ch.

Mittagspodium Universität Bern mit Prof. Dr. Silvia Schroer, Prof. Dr. Patricia Purtschert, Prof. Dr. Carolin Schurr, Prof. Dr. Mathias Wirth, Dr. Dominique Oehrli.
Moderation: Ursina Anderegg. 24. September 2020 12. 15 Uhr Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Raum S 003.

Interaktives Erklärvideo zu „religiösen“ Konflikten: Ein analytisches Modell und drei historische Fallbeispiele

Prof. Katharina Heyden, Dr. Sophie Caflisch und Janine Scheurer von der IFK „Religious Conflicts and Coping Strategies“ haben in Zusammenarbeit mit der ILUB der UniBern ein flashMOOC produziert: https://fcld.ly/flashmoocs

Die heutige durch Migration und Globalisierung geprägte multikulturelle Schweiz steht vor der Aufgabe, unterschiedliche religiöse Identitäten zu berücksichtigen und zu verstehen. Ein fundiertes und reflektiertes Wissen über eigene und fremde religiöse Traditionen und interreligiöse Diskursfähigkeit wird in unterschiedlichen Feldern zur Schlüsselkompetenz: Wirtschaft, Bildung, Politik, Medien, Sozialwesen und Kultur. Es werden Fachleute gebraucht, die mit verschiedenen religiösen Traditionen vertraut und im Dialog sprachfähig sind.

Anlässlich des fünfzehnten Geburtstages des Studiengangs Interreligiöse Studien an der Universität Bern reflektiert der Workshop die folgenden Fragen in Theorie und Praxis:

– Worin bestehen Interreligiöse Studien?
– Was sind ihre Möglichkeiten und Grenzen?
– Wie werden interreligiöse Begegnungen in der Schweiz gelebt und welche gesellschaftspolitischen, normativen Anforderungen werden an die Religionsgemeinschaften gestellt?
– Welche Rolle spielen nicht-religiöse Akteure?

Diesen und weiteren Fragen geht der Workshop auf interdisziplinäre Weise nach und lädt die Teilnehmen - den zu einem kleinen Selbstversuch ein.

Jetzt anmelden unter irs@theol.unibe.ch bis 11. Oktober 2020.

Fremdbilder - Selbstbilder: Juden und Christen im Mittelalter

Herbstsemester 2020 | Donnerstag 17:15-18:45 Uhr
Universität Bern | Hauptgebäude | Hörsaal 220 | Hochschulstrasse 4, 3012 Bern

Die Theologische Fakultät der Universität Bern trauert um Hans Rudolf Lavater, der am 9. Juli 2020 nach schwerer Krankheit gestorben ist.

Mathias Wirth hat letzten Freitag ein Interview über eine Ethik des Helfens im Kontext von Corona gegeben. Sein Beitrag kam an zweiter Stelle in der Sendung Kultur kompakt von heute.

Impressionen vom gelungenen Doktoratsworkshop «Geneva’s 2019 Secularism Law: Interdisciplinary Perspectives” vom 31. Januar 2020, getragen vom Doktoratsprogramm der Theologischen Fakultät Bern und organisiert von Angela Ullmann und Prof. Dr. Mathias Wirth vom Institut für Systematische Theologie. Fotos von Manu Friederich.