Die Digitalisierungsstrategie 2030 der Universität Bern stellt den Menschen ins Zentrum der digitalen Transformation. Das Projekt untersucht aus intersektionaler Perspektive, wie digitale Technologien und KI bestehende Machtverhältnisse und Ungleichheiten – etwa entlang von Geschlecht, Rassismus, Citizenship oder sozialem Status – verstärken oder verändern können. Ziel ist der Aufbau eines „Digital In/Justice Hub“, der erforscht, wie Daten und Algorithmen Ungleichheit reproduzieren oder zu digitaler Gerechtigkeit beitragen. Der Hub wird als universitätsweite Infrastruktur etabliert und arbeitet fakultätsübergreifend.
Beteiligt sind insbesondere Digital Humanities, Geographie, Rechtswissenschaften, Soziologie und Geschlechterforschung sowie Theologie; darüber hinaus arbeitet das Projekt eng mit Technologie- und Datenexpert*innen sowie Praxisfeldern ausserhalb der Wissenschaft (insbesondere Kunst und Zivilgesellschaft) zusammen. Ziel ist es, innovative, gemeinschaftsnahe Ansätze zu digitaler (Un-)Gerechtigkeit institutionell zu verankern und über die Projektlaufzeit hinaus weiterzuentwickeln.
Die Stelle ist gemeinsam bei Mirko Winkel (mLAB, Geographisches Institut) und Mathias Wirth (Professor für Systematische Theologie und Ethik, Theologische Fakultät) verortet.
Arbeitsbeginn: Ab Herbst 2026 oder nach Vereinbarung
Arbeitsverhältnis: 80-90%, befristet bis Ende Mai 2030